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Yulianna Avdeeva gibt Debüts im Pierre Boulez Saal (Berlin, 13.11.) und in der Elbphilharmonie Hamburg (15.11.)

Nach ihrem erfolgreichen Debüt Anfang Oktober beim City of Birmingham Symphony Orchestra mit Constantinos Carydis ist die Pianistin Yulianna Avdeeva im November in zwei von Deutschlands neuesten Konzertsälen zu erleben: Am 13. November spielt sie ein Rezital im Pierre Boulez Saal Berlin, am 15. November gastiert sie im Rahmen einer Tour mit der NFM Wrocław Philharmonic im großen Saal der Elbphilharmonie Hamburg.

 

„Ich freue mich auf diese beiden herausragenden Konzertsäle. Einen neuen Raum mit Musik zu füllen und zu hören, ob er den hohen Erwartungen entspricht, ist immer spannend“, meint Yulianna Avdeeva. Im Pierre Boulez Saal, der seit seiner Eröffnung 2017 für seine Akustik, das Design und die Programmgestaltung hoch gelobt wird, steht mit Bachs Ouvertüre nach Französischer Art BWV 831 eines ihrer Herzenstücke auf dem Programm, das sie im vergangenen Jahr auf CD aufgenommen hat. Zahlreiche Bezüge zu Bachs Kompositionen weist Liszts berühmte Klaviersonate in h-Moll auf. Außerdem befasst Yulianna Avdeeva sich erstmals mit dem griechischen Komponisten Nikos Skalkottas und seiner Suite für Klavier Nr. 3. Hintergrund dafür ist der Programmschwerpunkt, den der Pierre Boulez Saal diese Saison der „europäischen Idee“ und stellvertretend dem Schönberg-Schüler Skalkottas widmet. Schostakowitschs Klaviersonate Nr. 1, op. 12 eröffnet den Abend. Für Yulianna Avdeeva persönlich ist dieses Frühwerk Inbegriff seiner Genialität und beweist, „dass er nicht nur Schöpfer von großen symphonischen Werken klarer musikalischer Sprache war, sondern auch ein mutiger Experimentator, der mit der Klaviersonate Nr. 1 ein unikales Werk der russischen Avantgarde geschaffen hat.“

Bei ihrem Konzert mit der NFM Wrocław Philharmonic unter Chefdirigent Giancarlo Guerrero am 15. November in der Elbphilharmonie Hamburg steht Chopins Klavierkonzert Nr. 2 in f-Moll auf dem Programm, das vorab auch bei zwei Konzerten in Breslau erklingt – ebenfalls in einem Kulturzentrum der Weltklasse, dem 2015 neu eröffneten Nationalen Forum der Musik.

 

Yulianna Avdeevas laufende Saison ist von zahlreichen internationalen Tourneen geprägt: Neben europäischen Städten wie Prag, Budapest, Bozen, Wetzikon, Trondheim und Cardiff ist sie in den US-Bundestaaten Kalifornien und Pennsylvania zu Gast. Außerdem tourt sie wieder nach Japan (Tokyo, Osaka, u.a.), tritt in Australien (Melbourne, Sydney) auf und spielt Konzerte in Russland (Kazan, St. Petersburg). Yulianna Avdeeva zeichnet ihre hohe musikalische Präsenz aus, ihre souveräne Interpretation gepaart mit stupender Technik sowie die intellektuelle Auseinandersetzung mit Komponisten und deren Werken. Sie ist Gewinnerin des Internationalen Chopin-Wettbewerbs in Warschau und konzertiert weltweit in Klavierrezitalen sowie als Solistin bedeutender Orchester wie dem Orchestre symphonique de Montréal, den Bamberger Symphonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Hong Kong Philharmonic Orchestra. Die in München ansässige Pianistin verbindet eine enge Zusammenarbeit mit Julia Fischer und Gidon Kremer. www.avdeevapiano.com

 

13. Nov 2018 Berlin, Pierre Boulez Saal

Dmitri Schostakowitsch: Klaviersonate Nr. 1, Op. 12

Johann Sebastian Bach: Ouvertüre nach Französischer Art, BWV 831

Nikos Skalkottas: Suite für Klavier, Nr. 3

Franz Liszt: Klaviersonate in h-Moll, S178

 

15. Nov 2018 Hamburg, Elbphilharmonie

Frédéric Chopin: Klavierkonzert Nr. 2 in f-Moll, Op. 21

NFM Wrocław Philharmonic, Giancarlo Guerrero

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