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Simone Rubino mit Uraufführung von Avner Dormans Schlagzeugkonzert in der Elbphilharmonie (20.10.); Artist in Residence des Münchner Rundfunkorchesters (ab 14.11.)

Für Simone Rubino startet die Saison 18/19 mit einem Höhepunkt: Am 20. Oktober spielt er mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester die Uraufführung des Konzerts für Schlagzeug und Orchester „Eternal Rhythm“ von Avner Dorman, was auch sein Debüt in der Elbphilharmonie bedeutet. Seine Residence beim Münchner Rundfunkorchester mit drei Konzerten beginnt der junge Italiener am 14. November.

„Es ist für mich eine große Ehre, in der Elbphilharmonie das neue Konzert von Avner Dorman, dem ich schon lange verbunden bin, zum ersten Mal aufzuführen.“, meint Simone Rubino, der eng am Entstehungsprozess der Komposition beteiligt war. Das Werk ist eine Auftragskomposition des NDR und des George Enescu Festival Bukarest. Darin befasst sich Dorman mit dem vielleicht grundlegendsten Aspekt der Musik, dem Rhythmus, und erklärt: „Ohne Pulsschlag können wir nicht leben. Ohne Puls und sich wiederholende Bewegung kann die physische Welt nicht existieren.“ Das Herzstück des Stückes ist der vierte Satz, der auf einem hebräischen Text des 11. Jahrhunderts basiert und tiefgründige Fragen nach unserer Interaktion als bewusstes Wesen mit der physischen Welt aufwirft.

Simone Rubino spielt am 14. November sein erstes Konzert als Artist in Residence des Münchner Rundfunkorchesters mit der Schlagzeuggruppe des Orchesters sowie Chefdirigent Ivan Repušić am Klavier. Im zweiten Konzert (4. April) präsentiert er unter der Leitung von Ariel Zuckermann Werke von Tan Dun, Keiko Abe und Astor Piazzolla. Den Abschluss bildet ein Auftritt in der renommierten Paradisi Gloria-Reihe, in der am 24. Mai u.a. Toru Takemitsus „From Me Flows What You Call Time“ auf dem Programm steht.

Im weiteren Verlauf der Saison gibt Simone Rubino sein Debüt beim SWR Symphonieorchester unter Francesco Angelico sowie beim Netherlands Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Joshua Weilerstein. Außerdem kehrt er zum Deutschen Symphonie-Orchester Berlin zurück, mit dem unter der Leitung von Santtu-Matias Rouvali James MacMillans „Veni, veni, Emmanuel“ auf dem Programm steht. Auch setzt er seine Zusammenarbeit mit dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI und Tan Dun fort. Simone Rubino, der 2014 fulminant den ARD Musikwettbewerb sowie 2016 den Crédit Suisse Young Artists Award gewonnen hat, zählt zu einer jungen Generation von Schlagzeugern, die sich mittlerweile als Solisten im klassischen Konzertbetrieb etabliert haben. Er macht sich für die Erweiterung des Schlagwerk-Repertoires stark, arbeitet mit Komponist*innen wie Aziza Sadikova, Adriano Gaglianello oder Carlo Boccadoro zusammen und ist gern gesehener Gast renommierter Festivals. Er spielte Konzerte mit den Wiener Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem hr-Sinfonieorchester, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und den Münchner Philharmonikern.

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