News

Settimane Musicali di Ascona präsentieren als größtes Musikfestival der italienischen Schweiz die musikalische Bandbreite des Landes, 06.09. bis 15.10.2018

Künstlerischer Leiter: Francesco Piemontesi

Foto: Marco Borggreve

Zum 73. Mal finden im Herbst die Settimane Musicali di Ascona am Schweizerischen Ufer des Lago Maggiore statt. Eröffnet werden sie am 6. September von Daniel Müller-Schott und dem Tonhalle Orchester Zürich unter der Leitung von Krystof Urbanski in der Kirche San Francesco von Locarno. Programmatisch stehen die Festspiele ganz im Zeichen von Johann Sebastian Bach. Seit 2012 ist der Schweizer Pianist Francesco Piemontesi künstlerischer Leiter der Festspiele. Er selbst wird am 14. September einen Soloabend mit Werken von Bach und Schubert gestalten sowie am 24. September mit dem Kammerorchester Basel Mozarts Klavierkonzert KV 595 spielen.

Ein wichtiger Beitrag des breitgefächerten Programms ist die stete Mitwirkung von Ensembles aus der Schweiz. „Es ist uns ein großes Anliegen, unseren Besuchern ein internationales Programm auf höchstem künstlerischen Niveau zu präsentieren und zugleich ein Abbild der schweizerischen Musiklandschaft zu geben.“, meint Francesco Piemontesi. Dieses Jahr gastieren u.a. Blockflötist Maurice Steger, das Tonhalle Orchester Zürich und in zwei Konzerten das Orchestra della Svizzera italiana, mit dem die Settimane Musicali di Ascona eine langjährige Zusammenarbeit verbindet. Mit Heinz Holliger tritt einer der wichtigsten lebenden Schweizer Komponisten in Ascona auf. Zu den weiteren hochkarätigen Solisten und Ensembles der diesjährigen Ausgabe zählen Augustin Hadelich, Arcadi Volodos, Mahan Esfahani, Renaud Capuçon, das Mahler Chamber Orchestra und das Amsterdam Baroque Orchestra unter Ton Koopman.

Die traditionsreichen Settimane Musicali di Ascona wurden 1946 gegründet und haben sich zum bedeutendsten Festival klassischer Musik in der italienischen Schweiz entwickelt. Die Festwochen bilden einen Bezugspunkt für das ortsansässige Publikum, locken aber zugleich Besucher aus ganz Europa in die malerische Landschaft am Lago Maggiore. Als Spielstätten dienen die beeindruckenden Kirchen von Ascona (Collegio Papio) und Locarno (San Francesco), in deren exzellenter Akustik Künstler und Klangkörper von Weltrang auftreten.

Der in Berlin lebende Schweizer Francesco Piemontesi wird von internationalen Kritikern für die technische Brillanz und die große Kultiviertheit seiner Interpretationen gepriesen. Die FAZ lobte seine „subtile Anschlagstechnik“ und „technische Perfektion“. In der Saison 2018/2019 konzertiert Piemontesi u.a. mit dem National Symphony Orchestra Washington unter Gianandrea Noseda, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Boston Symphony Orchestra und der Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter Antonio Pappano in Rom. Im Sommer 2018 war er zu Gast bei den BBC Proms in London, beim Mostly Mozart Festival des Lincoln Center in New York. Am 18. August gibt er sein Debüt bei den Salzburger Festspielen. Sein aktuelles Album beim Label Orfeo widmet er „Première Année“ aus den „Années de pèlerinage“ sowie die zweite der „Deux Légendes“ von Franz Liszt.
www.settimane-musicali.ch  
www.francescopiemontesi.com

Zurück