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Zuviel des Guten ist wundervoll – „Serse“ mit Franco Fagioli in Karlsruhe

© Badisches Staatstheater Karlsruhe

Einen Sensationserfolg landeten die 42. Internationalen Händel-Festspiele Karlsruhe mit Franco Fagioli in der Titelpartie von „Serse“, inszeniert von Max Emanuel Cenčić – der auch die Rolle des Arsamene übernahm. Die Bilanz: fünf ausverkaufte Vorstellungen, jubelndes Publikum und grandiose Presse.

 

Die beiden international gefeierten Countertenöre und das restliche Ensemble rockten in einer schillernden Las Vegas-Show die Bühne. Als hemmungsloser Liberace-Verschnitt begeisterte Franco Fagioli schon mit seiner berühmten Auftrittsarie „Ombra mai fu“, danach folgten fast vier Stunden umjubelter Glitzershow. „Was für ein wunderbarer Opernabend zur Eröffnung der diesjährigen Händelfestspiele in Karlsruhe! Eine ungewöhnliche, großartige Aufführung …“, urteilte die Rhein-Neckar-Zeitung und die Frankfurter Rundschau schrieb: „Am Ende tobt das Publikum so festspielmäßig, wie sich ein Theater das nur wünschen kann.“

 

Inszenierung wie Besetzung und musikalischen Interpretation ernteten gleichermaßen Zuspruch. „Das von Franco Fagioli in der Titelrolle angeführte Ensemble bietet fast durchweg Glanzleistungen“, meinte die Rheinpfalz, während Opernwelt „das glänzende, stets inspirierte Spiel der Deutschen Händel-Solisten unter dem engagierten George Petrou“ hervorhob. „Das Publikum überschlägt sich vor Begeisterung über den Ziergesang, die nicht nachlassende vokale Bravour und die Spielfreude des fabelhaften Ensembles“ resümierte die FAZ.

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