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68. Musikfest ION veröffentlicht das Programm 2019 unter dem Titel „SPUREN“ – 28. Juni bis 13. Juli 2019

Mit einer Weiterentwicklung und einem modifizierten Namen stellt sich Moritz Puschke als neuer Künstlerischer Leiter zum 68. Musikfest ION vor. Tradition, Gegenwart und Zukunft spiegeln sich im neuen Namen ebenso wie im diesjährigen Motto „SPUREN“ wider. Das Programm verknüpft die Spurensuche des musikalischen Erbes mit ungewöhnlichen Herangehensweisen, neuen Ausdrucksformen und innovativen Veranstaltungsformaten. Eine Reihe festlicher Konzerte bildet zusammen mit spannenden neuen Entwicklungen ein lebendiges, generationenübergreifendes und weltoffenes Musikfest. Eine starke regionale Verwurzelung in Nürnberg ist die Basis für das international strahlkräftige Kulturereignis. Zahlreiche Konzerte werden vom Bayerischen Rundfunk – Studio Franken aufgezeichnet oder live übertragen.

 

Am 28. Juni nachmittags beginnt das 68. Musikfest ION mit einem Paukenschlag: Rund 250 Grundschüler aus Nürnberg bestreiten mit „SingBach“ ihr eigenes Konzert. Damit kommt die erfolgreiche Konzeption von Friedhilde Trüün erstmals nach Nürnberg. Unter dem Motto „Jeder kann singen“ studieren zahlreiche Schulklassen intensiv eine Woche lang Werke von Bach ein und präsentieren das Resultat im Konzert. Am gleichen Abend verwandelt die schon traditionelle IONacht zum mittlerweile sechsten Mal die Innenstadtkirchen in ein klingendes Labyrinth mit Musik aus mehreren Jahrhunderten in vielerlei Stilrichtungen und unterschiedlichen Besetzungen. Nach dem großen Erfolg von 2018 ist auch in diesem Jahr der Nürnberger Einzelhandel im Rahmen einer Langen Einkaufsnacht wieder dabei. Ein detailliertes Programm gibt es ab Anfang Mai auf www.musikfest-ion.de sowie in den Innenstadtkirchen.

 

Das Zentrum des 68. Musikfests ION bilden festliche Konzerte mit herausragenden Künstlern: am 29. Juni in St. Sebald Heinrich Schütz‘ „Psalmen Davids“ – ein genau 400 Jahre alter musikalischer Meilenstein, interpretiert von namhaften Solisten, dem Dresdner Kammerchor & Instrumentalensemble unter Leitung von Hans-Christoph Rademann.

Unter dem Titel „Pilgermusik – Pilgernde Musik“ präsentiert das britische Vokalensemble VOCES8 am 30. Juni in St. Egidien in fünf Stationen A-cappella-Werke von der Renaissance bis zur Moderne.

Mitten in den revolutionären Sturm der „Glorious Revolution“ England 1688/89 begeben sich die renommierte Sopranistin Anna Prohaska, der Bariton Nikolay Borchev und das La Folia Barockorchester mit Werken von Henry Purcell am 1. Juli im Historischen Rathaussaal.

Felix Mendelssohn Bartholdys „Elias“ ergründet die großen Fragen, woran man glauben und welchen / wessen Spuren man folgen soll. Frieder Bernius und seine gefeierten Stuttgarter Ensembles – Kammerchor Stuttgart und Klassische Philharmonie Stuttgart – sowie eine erlesene Solistenriege lassen das Meisterwerk am 7. Juli in St. Lorenz erklingen.

Der Windsbacher Knabenchor interpretiert zusammen mit dem Perkussionisten Simone Rubino unter dem Titel „Und was vom Geist geboren ist“ am 8. Juli in St. Sebald Werke von Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms, Francis Poulenc und Max Reger.

Den Abschluss des 68. Musikfests ION bildet Benjamin Brittens „War Requiem“ am 13. Juli in der Meistersingerhalle in Kooperation mit dem Staatstheater Nürnberg. Unter Leitung von Joana Mallwitz präsentieren der Philharmonische Chor, der Opernchor des Staatstheaters Nürnberg, der Hans-Sachs-Chor, der Konzertchor LGV Nürnberg und der Tölzer Knabenchor mit der Staatsphilharmonie Nürnberg und Solisten dieses Monumentalwerk. Karten dafür sind ab 2. Mai im Staatstheater Nürnberg und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

 

Nach der großen Resonanz in den letzten Jahren wird das Symposium am 9. Juli unter dem Titel „Alles Pop?! Oder: Was bleibt von der Musica Sacra?“ erneut fortgesetzt. Ursula Adamski-Störmer (BR) diskutiert mit Podiumsgästen und dem Publikum im Eckstein (Haus der evang-luth. Kirche in Nürnberg). Der Eintritt ist frei, um eine Anmeldung bei der Geschäftsstelle wird gebeten: info@musikfest-ion.de, 0911 / 21 444 66.

 

Die Orgel steht im Mittelpunkt zahlreicher Veranstaltungen: Als Uraufführung erklingt am 4. Juli unter dem Titel „Dávny – Vom Hören der Zeit“ eine Performance für Orgel, Live-Elektronik und Video. Auch die Klassiker „Mittagskonzerte“ (1. bis 5. Juli), „Orgel für Jedermann“ (6. Juli) und der beliebte „Orgelwettstreit“ (12. Juli), sowie bereits zum 15. Mal das ION-Schulprojekt „Orgel zum Anfassen“ (bereits ausgebucht) widmen sich der Königin der Instrumente. Durch Reduktion zur Werkessenz ist die Idee hinter der Themenreihe „Klangschichten. Essenzen“, die zum Auftakt am 2. Juli Original-Orgelwerken von César Franck und Julius Reubke Klavierbearbeitungen gegenüberstellt. Am 6. Juli interpretieren „Klangschichten. Essenzen II“ Bachs „Johannespassion“ als „Passion en Miniature“ modern und mit nur drei Künstlern. Ebenfalls neu ist die Reihe „Auf Dürers Spuren“, die das Nürnberg und seine Musik um 1500 in zwei Konzerten am 3. und 10. Juli lebendig werden lassen. Im „ION Lab“ – 2016 auf Initiative von Prof. Jeremias Schwarzer und Folkert Uhde entstanden – präsentieren Studierende der Hochschule für Musik Nürnberg am 5. Juli zum vierten Mal im außergewöhnliche Konzertkonzepte. Gottesdienste und Vespern, Künstlergespräche und Lesungen vervollständigen das 68. Musikfest ION.

 

Zum ersten Mal zeichnet Moritz Puschke als Künstlerischer Leiter für das 68. Musikfest ION und seine inhaltliche und graphische Neuausrichtung verantwortlich. Der in Berlin lebende Kulturunternehmer und Musiker Moritz Puschke initiierte und leitet zwei Vokalprojekte, die ihn national und international bekannt machten: das jährlich stattfindende Festival CHOR@BERLIN – das Vokalfest im Radialsystem V und die im Zweijahres-Rhythmus stattfindende chor.com, die 2019 in Hannover gastiert. Viele Jahre wirkte er als Dramaturg und Musikmanager am Bremer Dom und beschäftigte sich intensiv mit sakraler Musik. Er kuratierte und organisierte verschiedene Festivals, u.a. die Bremer Bach-Wochen und mehrere Deutsche Chorfeste. Moritz Puschke ist Mitglied im Präsidium des Deutschen Musikrats und im künstlerischen Beirat des Deutschen Chorwettbewerbs. Regelmäßig arbeitet er für Funk und Fernsehen sowie als Publizist und Dozent.

 

Die ION hat sich zu einem weit ausstrahlenden kulturellen Leuchtturm der Metropolregion Nürnberg entwickelt. Projektpartner des 68. Musikfest ION sind das Staatstheater Nürnberg, die Hochschule für Musik Nürnberg, die Innenstadtgemeinden der evangelischen und katholischen Kirchen, die Ernst von Siemens Musikstiftung, Mubikin, N2025 und die IHK Nürnberg für Mittelfranken. Hauptsponsor ist wie auch in den vergangenen Jahren die Sparkasse Nürnberg, zu den öffentlichen Zuschussgebern gehören das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, die Stadt Nürnberg und der Bezirk Mittelfranken. Das ION-Patronat, mit besonderem Dank an die Liane und Frank W. Wilmers Stiftung, und der Freundeskreis der Internationalen Orgelwoche Nürnberg e.V. tragen maßgeblich zur Finanzierung des Festivals bei. Als kirchliche Zuschussgeber beteiligen sich die Evangelische Landeskirche in Bayern, die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Nürnberg, die Katholische Gesamtkirchengemeinde in Nürnberg, das Erzbistum Bamberg und das Bistum Eichstätt. Medienpartnerschaften bestehen zum Bayerischen Rundfunk – Studio Franken, zum Musikzauber Franken und der Stadtreklame Nürnberg.

 

Tickets sind als Einzelkarten, Familienkarten und als Dauerkarte für die Mittagskonzerte online bei ion.reservix.de oder an Vorverkaufsstellen im Großraum Nürnberg erhältlich.

 

Aktuelle Informationen finden Sie auf der Website www.musikfest-ion.de sowie auf Facebook www.facebook.com/MusikfestION

 

Fotomaterial, Texte und das Programmheft der ION stehen auf der Website www.musikfest-ion.de unter dem Menüpunkt Service – Presse zum Download zur Verfügung.

 

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