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Chinesischer Pianist Haochen Zhang gibt sein Debüt beim Piano-Festival Lucerne am 21. November 2018

Nach seinem erfolgreichen Einstand mit dem Lucerne Festival Orchestra unter Riccardo Chailly im Oktober in Shanghai ist der junge Pianist Haochen Zhang jetzt in Europa. Am 21. November gibt er sein Debüt beim Piano-Festival Lucerne. In Asien und den USA bereits als renommierter Künstler arriviert, ist er auf dem besten Weg, sich auch in Europa einen Namen zu machen. Für Sommer 2019 ist ein neues Album beim schwedischen Label BIS Records angekündigt.

 

2009 gewann Zhang mit 19 Jahren eine Goldmedaille beim Van Cliburn International Piano Wettbewerb. Studiert hat der heute 28-jährige zunächst am Shanghai Conservatory of Music und der Shenzhen Arts School. Danach setzte er sein Studium bei Gary Graffman am Curtis Institute of Music in Philadelphia und zeitweise bei Andreas Haeflinger in Wien fort. Neben zahlreichen anderen Auszeichnungen gewann er mit 12 Jahren als jüngster Gewinner den International Tchaikovsky Competition for Young Musicians und 2017 den prestigeträchtige Avery Fisher Career Grant.

Seit 2009 trat er bei zahlreichen renommierten Festivals mit international führenden Orchestern auf, unter anderem bei den BBC Proms unter Yu Long, den Münchner Philharmonikern unter Lorin Maazel und dem NDR Elbphilharmonie Orchester unter Thomas Hengelbrock. Diesen Sommer trat der international erfolgreiche Chinese mit dem WDR Sinfonieorchester unter Jukka-Pekka Saraste und mit dem hr-Sinfonieorchester unter Andrés Orozco-Estrada in China auf. Internationale Highlights der Saison 2018/19 sind die Tour mit dem Philadelphia Orchestra durch Asien und Engagements mit zahlreichen chinesischen Spitzenorchestern, u.a. dem Hong Kong Philharmonic Orchestra, dem China Philharmonic Orchestra und dem Shanghai Symphony Orchestra.

 

Mit dem schwedischen Label BIS verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit. Dort erschien 2017 ein Album mit Werken von Robert Schumann, Franz Liszt, Leoš Janáček und Johannes Brahms. „Zhang weiß was er tut!“ urteilt dazu „Klassik heute“ und führt weiter über den „Klavierträumer“ aus: „Er konzentriert sich auf die feinen, nachdenklichen Wendungen“, so gelingt es Zhang, die Musik „ebenso bildhaft in Klang und damit auch die entsprechende Bewegtheit szenisch umzusetzen“. Mitte 2019 wird ein weiteres Album mit Sergei Prokofjews Klavierkonzert Nr. 2 in g-Moll op. 16 und Pjotr Tschaikowskis Klavierkonzert Nr. 1 in b-Moll op. 23 erscheinen.

 

Nach Konzerten in Madrid, Berlin und Paris ist er im November und Dezember in Luzern, Solingen und Brüssel zu hören. Auf dem Programm stehen Werke von Pierre Boulez, Claude Debussy, Leoš Janáček, Franz Liszt und Robert Schumann: „Ich fühle mich unwiderstehlich zu Musik von nachdenklichem, introvertiertem Charakter hingezogen“, sagt Zhang und gesteht, dass das mit seiner sensiblen Persönlichkeit zusammenhängt. Dazu passend nennt er Radu Lupu, Murray Perahia und Alfred Cortot als seine Vorbilder, mit dem Verweis, dass außergewöhnliche Musikalität weit über mechanische Virtuosität hinausreicht.

 

Weitere Informationen unter www.haochenzhang.com

 

Kommende Termine in Europa:

21. November 2018
Lukaskirche, Lucerne Piano Festival, CH

25. November 2018
Kunstmuseum Solingen, DE

02. Dezember 2018
Henry Le Boeuf Hall, Bozar Centre for Fine Arts, Brussels, BE

 

 

 

 

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