Ophelias Blog

Opéra Royal de Wallonie-Liège

Die traditionsreiche Opéra Royal de Wallonie-Liège hat sich unter der nunmehr zehnjährigen Leitung des Intendanten Stefano Mazzonis di Pralafera als kultureller Leuchtturm mit höchsten Qualitätsansprüchen und von internationaler Strahlkraft etabliert. Mit Speranza Scappucci als neuer Chefdirigentin gesellt sich das Haus in die Reihe derer, die eine immer stärker werdende Entwicklung bejahen: „Die Frauen selbst haben heute viel mehr Interesse daran, Dirigentinnen zu werden. […] es wird einen starken weiblichen Nachwuchs geben“, erklärte die Italienerin, die bereits u.a. an der Wiener Staatsoper, in Turin, Los Angeles und Washington Erfolge feierte, im Interview mit „OPER! Das Magazin“. Im September 2017 eröffnete sie als Nachfolgerin von Paolo Arrivabeni die Spielzeit 2017/18 mit der Oper „Manon Lescaut“ von Puccini. Die neue Chefdirigentin „zeigte dabei dezidiert, warum sie die Richtige für diese Position ist“, so Musik und Theater. „Eine musikalisch hochwertige und szenisch gediegene Produktion, die das Premierenpublikum begeistert goutierte“ (Aachener Zeitung).

 

Impulse mit Signalwirkung setzte die Opéra Royal de Wallonie-Liège auch mit dem „Concours Fondation Polycarpe“ im August 2017. Zum ersten Mal war ein internationaler Dirigierwettbewerb dieser Größenordnung und auf solch hohem Niveau ausschließlich der Oper und ihren Anforderungen gewidmet. Unter den drei Jungdirigenten im Finale wurden zwei hervorragende zweite Preise und ein dritter Platz vergeben. Weitere Berichterstattung u.a. in Opernwelt, Das Orchester, Orpheus, Adesso und auf BRF 1.

Fotos: © Dario Acosta, Lorraine Wauters

Zurück