Ophelias Blog

Münchner Rundfunkorchester mit der Münchner Erstaufführung von Rossinis „Sigismondo“

Zu Ehren von Rossinis 150. Todestages hat das Münchner Rundfunkorchester ein in Vergessenheit geratenes Juwel des italienischen Belcanto aufgeführt: seine Oper Sigismondo, die in einer konzertanten Version am 15. Oktober das erste Mal in München zu hören war.

Die Uraufführung 1814 war ein Flop und die Oper schaffte nie den Sprung ins Opernrepertoire. Doch „mit der Ausgrabung des „Sigismondo“ landete das Münchner Rundfunkorchester einen tollen Erfolg“, meinte der Münchner Merkur.

Intrige und Wahnsinn, Idylle und Schlachtengetümmel prägen das schwierige Libretto, das Rossini sehr farbenreich vertont hat, wie die Münchner Aufführung zeigte. „Alle zusammen (..) wurden von der amerikanischen Maestra Keri-Lynn Wilson einfühlsam und mit viel dirigentischer Eleganz aus der Hüfte in dieses großartige Sängerfest geführt. Beifallsstürme“ (Süddeutsche Zeitung).

Foto Münchner Rundfunkorchester: Felix Broede

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