Ophelias Blog

Mozart-Reigen bei der Kammeroper München

„Ein wahrlich gelungener Abend“ resümierte die SZ nach der Premiere von „Così fan tutte“ der Kammeroper München im Hubertussaal von Schloss Nymphenburg, und der Münchner Merkur urteilte: „Was sie an Präzision, an rhythmischer Prägnanz und spritziger Klanglichkeit […] lebendig werden lassen, ist umwerfend.“ Ein begeistertes Premierenpublikum sah das genauso und feierte die jungen Sänger*innen, das Orchester der Kammeroper unter Leitung von Nabil Shehata und das Regieteam um Regisseurin Beka Savić. Das gute Gespür der Kammeroper für Nachwuchstalente wurde schon kurze Zeit später eindrucksvoll bestätigt, als Natalya Boeva – die Dorabella der Prouktion – den diesjährigen ARD-Musikwettbewerb gewann.

 

Mit der Premiere von „Così fan tutte“ begann im August ein Mozart-Reigen bei der Kammeroper München, der mit dem Familienstück „Wolferl hat keine Zeit“ und dem Konzert „MOZART – Genie zwischen Freiheit und Leidenschaft“ fortgesetzt wurde. Eine Neuinterpretation von Mozarts „Requiem“ schaffen die Kammeroper und der beliebte Schauspieler Johannes Silberschneider Anfang November in der Allerheiligen-Hofkirche. Nach einem kurzen Ausflug in die Romantik mit Mahlers „Lied von der Erde“ und der Mezzosopranistin Okka von der Damerau schließt sich der Mozart-Reigen im Dezember mit weiteren „Così fan tutte“-Vorstellungen, diesmal im Cuvilliés-Theater. Mit vielen gefeierten, aber auch neuen Produktionen und einer traditionellen Sommer-Oper feiert Münchens unkonventionellste Oper 2019 ihr 15-jähriges Jubiläum.

Fotos Kammeroper München © Nikolai Marcinowski

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