Ophelias Blog

Kissinger Sommer

Die „inspirierende Kraft der Moderne“ stand im Zentrum des diesjährigen Kissinger Sommers vom 15. Juni bis 15. Juli. Insgesamt 63 Konzerte unter dem Motto „1918 – Aufbruch in die Moderne“ ließen in Deutschlands bekanntestem Kurort eine große musikalische Bandbreite von Klassikern des beginnenden 20. Jahrhunderts bis hin zu neuen Konzertformaten entstehen.

Ein Mini-Festival über das Klavier und die Moderne, ein komplett illuminiertes Konzert des Baltic Sea Philharmonic und ungewöhnliche neue Spielorte kennzeichnen die Neuausrichtung des Festivals von Intendant Dr. Tilman Schlömp in seinem zweiten Jahr. Zum ersten Mal fand ein Konzert im Innenhof des frisch renovierten Luitpoldbades statt, in der KissSalis Therme Bad Kissingen konnte das Publikum im Bikini dem Programm lauschen und beim Abschluss der LiederWerkstatt stand eine Plüsch-Ente im Mittelpunkt. Ganze vier Konzerte spielte die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen als Festivalorchester des Kissinger Sommers, darunter das gefeierte Eröffnungskonzert mit Sol Gabetta – als Artist in Residence 2018. Daneben gastierten unzählige weitere Künstler und Ensembles in Kissingen. Darunter das französische Originalklang-Orchester Les Siècles unter Leitung von François-Xavier Roth, Igor Levit, das Duo d’Accord, Herbert Schuch und Gülru Ensari, Claire Huangci, Menahem Pressler, Annette Dasch, Anna Caterina Antonacci und Joseph Calleja.

Sie alle ernteten Jubel und Begeisterung bei Publikum und Presse: „Musici der Spitzenklasse in perfekter Harmonie“ titelte die Fuldaer Zeitung zum Eröffnungskonzert. Die FAZ urteilte in einem ausführlichen Artikel über die Kissinger LiederWerkstatt: „in Kissingen hält die Liederwerkstatt das Niveau extrem hoch, sängerisch genauso wie beim Repertoire“. 16 Konzerte wurden vom Bayerischen Rundfunk mitgeschnitten und vom BR, DLF und DLF Kultur sowie weiteren europäischen Anstalten gesendet.

Fotos: © Julia Milberger, Julia Baier

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