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Z wie Zuwachs der Besucherzahlen - Montforter Zwischentöne steigern Ticketverkäufe und präsentieren neues Programm

Feldkirch, 11. Januar 2018 – Die Montforter Zwischentöne starten das Jahr im Zeichen des Wachstums: 2017 stiegen die Ticketverkäufe im Vergleich zum Vorjahr um ganze
48 Prozent. Mit dem Programm für 2018, das die künstlerischen Leiter heute bei einer Pressekonferenz im Montforthaus präsentierten, möchte das innovative Festival den Trend fortsetzen. Der erste Schwerpunkt am 2. und vom 22. bis 25. Februar 2018 ist im Sinne des Stadtjubiläums Feldkirch 800 dem Thema »aufbrechen, heimkehren« gewidmet. Im Juni werden sich die Zwischentöne das Begehren in den Mittelpunkt rücken. Im November steht das Schweigen auf dem Programm.

 

Am 2. und von 22. bis 25. Februar 2018 finden die 10. Montforter Zwischentöne unter dem Motto »aufbrechen, heimkehren« in Feldkirch statt. Im Zentrum der Veranstaltungen im Montforthaus steht das 800-Jahr-Jubiläum der Stadt, deren Geschichte als bedeutender Standort geistigen Wissens aus heutiger Sicht beleuchtet wird. Zum vierten Mal lädt der Wettbewerb HUGO Studierende zur Entwicklung innovativer Konzertformate ein.

 

Das Jahr 2018 steht in Feldkirch ganz im Zeichen des runden Geburtstages: »Als wir vor rund eineinhalb Jahren von den Vorbereitungen zum 800-Jahr-Jubiläum der Stadt Feldkirch hörten, haben wir uns spontan entschieden, diesem Anlass einen unserer drei Jahresschwerpunkte zu widmen«, so die beiden Künstlerischen Leiter Folkert Uhde und Hans-Joachim Gögl. Im Zentrum stehen dabei Feldkirchs herausragende Lateinschulen des 14. und 15. Jahrhunderts, aus denen eine große Anzahl brillanter Gelehrter an die Geisteszentren des damaligen Europa strömte. Auch heute gibt es internationale Experten, die aus Feldkirch stammen. Sieben davon – aus einer überraschend langen Namensliste – wurden anlässlich des Geburtstages ihrer Heimatstadt zu einem Dialog eingeladen. Die Vision ist, ein lebendiges Netzwerk international tätiger Feldkircher ExpertInnen zu etablieren, die der Stadt ihr Wissen zur Verfügung stellen.

 

Bereits am 2. Februar 2018 eröffnen die Zwischentöne mit dem traditionellen »Gruß aus der Küche«, in dem die beiden Kuratoren Hans-Joachim Gögl und Folkert Uhde Einblicke in das Programm geben. Erweitert wird dieser Termin durch einen Jubiläumsbonus: ein Kurzkonzert des Bläserensembles Freischwimmer und Clubbing mit DJ Leo Hermes.

  

»Will Kommen« heißt es am 22. Februar schon ab 7 Uhr beim Morgenkonzert mit Musik und Texten zur Gastfreundschaft. Der Cello-Virtuose und Professor am Vorarlberger Landeskonservatorium Mathias Johansen spielt Werke von Johann Sebastian Bach, Gaspar Cassadó, Györgi Ligeti u. a., dazu liest der Schauspieler Stefan Pohl Texte zum Thema Aufbrechen u a. von Hannah Arendt, Rose Ausländer und Georg Trakl.

  

Am selben Abend um 18.30 Uhr präsentieren in »HUGO – Die Entscheidung« junge Ensembles überraschende Vorführungen, scharfe Debatten und verblüffende Einfälle rund um das Thema »begehren – Über das Verlangen«. In nur 15 Minuten muss jedes Team mit seinem Konzept Publikum und Jury überzeugen. Am Ende des Abends stehen die Gewinner des internationalen Wettbewerbs für Konzertdramaturgie HUGO für 2018 fest. Das Siegerteam gewinnt die Uraufführung seines Konzertkonzepts im diesjährigen Sommerprogramm der Zwischentöne. In Kooperation mit dem Vorarlberger Landeskonservatorium, der Universität Mozarteum Salzburg, der Hochschule für Musik Nürnberg, der Hochschule für Musik Basel und der Anton Bruckner Privatuniversität Linz loben die Montforter Zwischentöne damit alljährlich einen internationalen Wettbewerb für Konzertdramaturgie aus.

  

Am 23. Februar überreichen die Montforter Zwischentöne der Stadt Feldkirch als Geburtstagsgeschenk einen »Dialog für Feldkirch – Außenperspektiven und Innensichten zu Gegenwart und Zukunft der Stadt«. Darin stellen sieben international tätige ExpertInnen als »temporäre Universität TU Feldkirch« ihre Arbeit vor und sprechen über die Zukunft der Stadt. Eingeladen sind Michel G. Breitfellner (Astrophysiker), Vera Ahamer (Sprachforscherin), Ursula F. Ott (Wirtschaftswissenschaftlerin), Matthias Benzer (Soziologe), Otmar Bitsche (Entwicklungschef E-Porsche), Stefan Paravicini (Wall-Street-Korrespondent) und Rose Breuss (Choreographin).

  

Die »Entdeckung von Feldkirch« steht am 24. Februar im Mittelpunkt. Eine geführte Exkursion ermöglicht völlig neue Wahrnehmungen der Stadt Feldkirch. Der international renommierte Szenografie-Experte Sven Klomp führt durch die Stadt, und quasi im Vorbeigehen entstehen Rauminstallationen, Performances und Interaktionen. Mit dabei sind Musiker und Tänzerinnen, die Fundstücke in Form von Sound und Moves beisteuern.

  

Mit dem Dunkelkonzert »Lights Out« für Musikensemble und drei Stadtvisionäre enden die 10. Montforter Zwischentöne am 25. Februar. Seit 2011 spielt das LightsOut-Trio mit Mathias Susaas Halvorsen (Klavier), Magnus Hansen (Violine) und Steven Walter (Cello und Musikalische Leitung) Konzerte konsequent in absoluter Dunkelheit. Damit schaffen sie ein besonders emotionales Erlebnis. An diesem Abend kombinieren sie zeitgenössische Musik mit einem Trialog dreier ExpertInnen. Die Architektin Marie-Therese Harnoncourt-Fuchs, der Sozialwissenschaftler Konrad Hummel und der Professor für Nachhaltige Entwicklung von Stadt und Land an der TU München, Mark Michaeli, sprechen über Utopien, Visionen und Bilder zur Stadt der Zukunft. Dieses Konzert ist eine Kooperation der Montforter Zwischentöne mit dem PODIUM Festival Esslingen. „

  

www.montforter-zwischentoene.at  

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