„Wenn Wort und Ton eine starke Einheit bilden“: Projekt „Freiheit, brennende Liebe“ des Originalklang-Ensembles moderntimes_1800 besticht in Wien und Düsseldorf
Das Originalklang-Ensemble moderntimes_1800 hat sich binnen kürzester Zeit unter den erfolgreichsten freien Klangkörpern der deutschsprachigen Länder etabliert. In Wien und Düsseldorf stellte das Orchester vorab sein neues Projekt anlässlich des Andreas-Hofer-Jahres 2009 vor: „Freiheit, brennende Liebe“. Die szenische Collage aus Text und Musik untersucht die Facetten des Freiheitsbegriffs im Licht der Tiroler Volksaufstände von 1809. Verantwortlich für Konzeption und Regie zeichnet Tobias Moretti. Gemeinsam mit moderntimes_1800, den Ensemblegründern und Künstlerischen Leitern Julia Moretti und Ilia Korol, dem in New York lebenden Tiroler Jazzmusiker Franz Hackl und dem Autor Raoul Schrott bringt er das Projekt im Mai 2009 auf die Bühne. Die zwei konzertanten Voraufführungen boten einen wirkungsvollen Vorgeschmack auf die szenische Premiere in Innsbruck, der Heimat des Ensembles, am 26. Mai.
Umjubelt wurde „Freiheit, brennende Liebe“ sowohl am Theater an der Wien als auch in der Tonhalle Düsseldorf: „Ein überzeugender Abend mit Protagonisten, die nicht an historischen Symptomen interessiert sind, sondern versuchen, tiefer zu graben. Eine Collage, die mehr war als die Summe ihrer Teile. Großer Jubel“, resümiert die Wiener Zeitung und unterstreicht: „Rastlos fließend spielte das 2003 gegründete Ensemble, durchdachte Schwerpunktsetzungen und harte Artikulation verlieh der Interpretation Dringlichkeit. Der Jazztrompeter gab dem Abend klangliche Balance – auch mit der Uraufführung zweier eigener Werke, mit denen das Orchester bewies, dass es auch swingen kann.“ „Moretti kombinierte geschickt Freiheitstexte verschiedenster Politiker und Schriftsteller mit alten und neuen Klängen“, lobte Die Presse. „Toll die musikalisch-sprachliche Verschränkung durch punktgenaue Worteinfügungen in Beethovens Trauermarsch aus der Siebenten“ (Kurier). Erfolg verzeichnete „das überzeugende moderntimes_1800-Ensemble unter Ilia Korol und Julia Moretti“ (Tiroler Tageszeitung) auch in Düsseldorf: „Unter der Leitung des Primgeigers Korol zeigte es bei Einzelsätzen von Beethoven impulsreiches, klangvolles Spiel“, betonte die Rheinische Post. Die Ruhr Nachrichten fassen zusammen: „Aber bereits jetzt gab es für die konzertante Voraufführung nach 90 hochspannenden Minuten viel Beifall. (…) Das von Ilia Korol und Julia Moretti geleitete Ensemble spielte effektvoll, mit einer enormen inneren Spannung. Egal ob in Beethovens ‚Eroica’, Haydns ‚Militärsinfonie’ oder Salieris ‚Tyroler Landsturm’.“
2003 gründeten der Geiger Ilia Korol und die Oboistin Julia Moretti mit dem Kammerorchester moderntimes_1800 einen Klangkörper aus internationalen Spezialisten, die sich in der historischen Aufführungspraxis ebenso zu Hause fühlen wie im 20. Jahrhundert. Schwerpunkt ist die Musik des ausgehenden 18. und frühen 19. Jahrhunderts: Das Jahr 1800 markiert einen gesellschaftlichen, kulturellen und musikalischen Wendepunkt. Wie in der Aufführungspraxis dieser Zeit üblich, spielt das Orchester ohne Dirigent und wird vom Konzertmeisterpult aus geleitet. Einladungen zu wichtigen internationalen Festivals und Musikzentren sowie enthusiastisches Lob der internationalen Kritik belegen den Stellenwert des Ensembles in der europäischen Musiklandschaft. Im Sommer 2009 wird moderntimes_1800 mit zwei großen Konzerten bei den Innsbrucker Festwochen vertreten sein und spielt am 13. August erstmals unter der musikalischen Leitung von René Jacobs. Auf dem Programm steht Bachs „Magnificat“.
Weitere Informationen unter www.moderntimes1800.com
Szenische Premiere
26. Mai 2009: Innsbruck, Dogana (A)
Weitere Aufführungen in Südtirol sind geplant und werden noch bekannt gegeben.
Sponsoren und Förderer
Präsentiert von Hypo Tirol Bank
Gefördert von Land Tirol, Stadt Innsbruck
Mit freundlicher Unterstützung von Hochriegl. Aus dem Hause Kattus
Ophelias - PR