Premiere: Juliane Banse als Eva in Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ am Opernhaus Zürich – 22. Januar 2012
Mit einer Wagner-Premiere startet Juliane Banse in das Jahr vor dem großen Jubiläum: Sie ist die Eva in „Die Meistersinger von Nürnberg“ ab dem 22. Januar am Opernhaus Zürich und trifft mit dieser Produktion auf ihren Entdecker und frühen Förderer – den Regisseur Harry Kupfer. Die musikalische Leitung übernimmt der Bayreuth-erfahrene Chefdirigent Daniele Gatti. Folgetermine am 28. Januar sowie am 3., 5., 11., 14. und 18. Februar 2012.
Mit der Eva gab Juliane Banse 2006 an der Oper Frankfurt ihren Einstand im Wagner-Fach. In Zürich erarbeitet sie sich diese Rolle jetzt mit Harry Kupfer – eine Zusammenarbeit, die sie an die Anfänge ihrer Sängerinnenkarriere zurückführt: Er war es, der die damals erst 20-jährige Künstlerin als Pamina für seine Inszenierung von Mozarts „Zauberflöte“ an die Komische Oper Berlin holte. Ein umjubelter Einstieg, dem Einladungen in die wichtigen Musikzentren aus aller Welt folgten. „Es ist für mich ein großes Glück, nach so langer Zeit wieder mit Harry Kupfer arbeiten zu dürfen. Diese intensive und detaillierte Art, in eine Figur einzusteigen hat mich am Anfang meiner Karriere sehr geprägt und ich genieße es sehr, mich mit der zusätzlichen Erfahrung, die ich jetzt habe, diesem wunderbaren Menschen und Künstler wieder quasi „ausliefern“ zu dürfen“, sagt Juliane Banse. Vielbeachtet war ihr Rollendebüt als Eva an der Oper Frankfurt: „Banses wunderbar kraftvoller und strahlender Sopran setzt sich selbst gegen ein Wagner-Orchester mühelos durch, zieht es durch intensive Kommunikation gar auf seine Seite“, so die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Als eine der vielseitigsten deutschsprachigen Sängerinnen erobert sich Juliane Banse immer wieder Neuland. Erfolgreich verweigert sie sich jeder Schublade und glänzt mit einem Repertoire von Alter Musik über Klassik bis hin zum Zeitgenössischen. Auf der Opernbühne und im Konzertsaal fühlt sie sich ebenso wohl wie im intimen Rahmen des Liederabends. Internationale Aufmerksamkeit erregte die Sängerin u.a. als Agathe in der abendfüllenden Kinofilmproduktion „The Hunter’s Bride“. Wichtige Musikpreise unterstreichen ihre herausragende musikalische Qualität, zuletzt der Echo Klassik 2011, mit dem gleich zwei ihrer CD-Aufnahmen ausgezeichnet wurden. In einem abwechslungsreichen Jahr 2012 erwartet Juliane Banse im Opernbereich neben einer zweiten Premiere – „La Clemenza di Tito“ an der Staatsoper Wien im Mai – dort ab Ende März auch die Wiederaufnahme von Hindemiths Klassiker „Cardillac“, in dem sie bereits 2010 als Die Tochter für Furore sorgte. Liederabende mit hochkarätigen Kammermusikpartnern, u. a. Wolfram Rieger (7.2. München), Martin Helmchen (25.6. Schubertiade Schwarzenberg) und Aleksandar Madžar (14.7. Wigmore Hall London) stehen auf dem Programm, ebenso ein erneuter Besuch in der Schweiz beim Lucerne Festival mit dem Lucerne Festival Orchestra unter Claudio Abbado (8.,10. und 11.8.)
Ophelias - PR