Martin Grubinger mit fünf-teiligem Portrait-Zyklus am Wiener Konzerthaus – Auftakt heute, am 25. Oktober 2011
Für Martin Grubinger ist das Wiener Konzerthaus eng mit seinem internationalen Siegeszug verknüpft: 2007/08 wurde er auf Empfehlung von Wiener Konzerthaus und Wiener Musikverein von der European Concert Hall Organization zum „Rising Star“ ernannt und trat in dieser Eigenschaft seinen Siegeszug auf die Musikpodien rund um den Globus an. In der Saison 2011/12 widmet das Wiener Konzerthaus dem „Trommel-Paganini“ (Fono Forum) einen fünf-teiligen Portrait-Zyklus.
Heute, am 25. Oktober, eröffnen er und das Percussive Planet Ensemble im Großen Saal das ‚Trommel-Feuer‘ mit einem reinen Xenakis-Programm: „Okho“ (1989), „Persephassa“ (1969) und „Pléïades“ (1978). Unter ganz außergewöhnlichen Vorzeichen steht das zweite Portrait-Konzert am 25. November: Mit dem Konzert für Schlagwerk und Orchester von Friedrich Cerha gibt Martin Grubinger sein Debüt mit den Wiener Philharmonikern mit Peter Eötvös am Pult. Das Wiener Konzerthaus freut sich, dieses Debüt zu ermöglichen. Der Abend gehört auch zu einer Portrait-Reihe von Wien Modern, das damit den großen österreichischen Komponisten Friedrich Cerha ehrt.
Weiter geht es am 18. Dezember im Wiener Konzerthaus mit einem anderen österreichischen Orchester – der Camerata Salzburg unter Ariel Zuckermann – mit zwei Werken, die ebenfalls Martin Grubinger auf die Schlegel geschrieben wurden: „Das war schön!“ von Rolf Wallin, uraufgeführt im Rahmen von „Mozart 2006“, und dem Konzert für Marimbaphon und Streichorchester von Bruno Hartl. Von einer gänzlich anderen Seite präsentiert sich der Salzburger Ausnahmekünstler am 3. Februar 2012: Im kammermusikalisch-intimen Rahmen bringt er mit dem Klavierduo Ferhan und Ferzan Önder sowie den Perkussionisten Martin Grubinger sen. und Leonhard Schmidinger u.a. Bartóks Sonate BB 115 für zwei Klaviere und Schlagzeug und von Fazil Say Variationen für zwei Klaviere und Percussion op. 32 (2011) zu Gehör. Für den krönenden Abschluss des Portrait-Zyklus am 30. Mai 2012 bündelt Martin Grubinger seine Kräfte wieder mit der Camerata Salzburg und Ariel Zuckermann. Zu hören sind dann von John Corigliano „The Conjurer“ und „The West Side Story Suite“ nach Bernstein, bearbeitet von Martin Grubinger sen.
Martin Grubinger hat sich mit einem Paukenschlag an die Weltspitze der internationalen Percussion-Szene getrommelt. Seit einiger Zeit ist er Exklusivkünstler der Deutschen Grammophon. Die DVD „The Percussive Planet“ erschien im Juni 2011.
Ophelias - PR