Gstaad Festival Orchestra beeindruckt unter Maxim Vengerov: Erfolgreiches Debüt und Tournee-Start durch Deutschland und Österreich
Das Gstaad Festival Orchestra ist seit diesem Jahr der neue Klangkörper des Menuhin Festival Gstaad. Bei seinem Debüt am 13. August 2010 überzeugte es mit einem russischen Programm mit Rimsky-Korsakovs „Osterouvertüre“, Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 und Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ in einer Bearbeitung von Ravel. Darüber hinaus brachte es die Symphonic Meditation „Heaven and Earth“ von Daniel Schnyder zur Uraufführung – eine Auftragskomposition des Menuhin Festival Gstaad. Solist des Klavierkonzerts war Nikolai Tokarev, am Pult stand Maxim Vengerov. Anschließend begeisterte das Orchester auf seiner ersten Tournee bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und im Kurhaus Wiesbaden beim Rheingau Musik Festival. Noch dreimal ist das Gstaad Festival Orchestra im deutschsprachigen Raum zu erleben: in der Dresdener Frauenkirche (9. Oktober), Bregenz (10. Oktober) und Philharmonie München (13. November).
Das mit Spannung erwartete Orchester-Debüt in Gstaad war der viel versprechende Anfang einer musikalischen Erfolgsstory: „Das Urteil über das neue „Gstaad Festival Orchestra“ ist einhellig: Begeisterung“, pries Deutschlandfunk. „Als Dirigent hat Maxim Vengerov nur wenige Jahre Erfahrung. Umso beeindruckender, wie er das fast gänzlich russische Debütprogramm des „Gstaad Festival Orchestra“ gestaltete und auch dem Solisten Nikolai Tokarev ein verlässlicher Partner war“, lobte WDR3. Seine Mission, als musikalischer Botschafter des Schweizer Festivals im Ausland aufzutreten, erfüllte das Gstaad Festival Orchestra bereits zum Tournee-Start mit großem Erfolg: „Sehr homogen, bestens vorbereitet und schmissig…“ (Rhein-Main-Zeitung). „Beim Rheingau Musik Festival fügte sich das zehnminütige Orchesterstück erstaunlich gut zwischen die Werke der russischen Romantik…“ (Wiesbadener Tagblatt).
Das Gstaad Festival Orchestra übernimmt eine zentrale Aufgabe: die Kerngedanken des Menuhin Festival Gstaad international zu vertreten und eine der schönsten Regionen des Berner Oberlandes als kreative „Musikwerkstatt“ vorzustellen. Der für den Festivalgründer Yehudi Menuhin so bedeutsame edukative Gedanke wird in diesem Orchester besonders effektiv umgesetzt. So werden jungen Musikhochschulabsolventen an der Seite von ausgewählten Musikern des Kammerorchesters Basel gebildet. Die Gründung des Gstaad Festival Orchestra wurde im November 2009 in London beschlossen. Nur noch bis 5. September findet unter dem Motto „Zwischen Himmel und Erde“ das diesjährige Menuhin Festival Gstaad statt. Weltklassekünstler wie Cecilia Bartoli mit der Vocal Academy, herausragende Nachwuchsmusiker wie Khatia Buniatishvili und das Gastkonzert des Russian National Orchestra mit dem Solisten Vadim Repin gehören zu den nächsten Highlights eines der ältesten und bedeutendsten Klassik- und Landschaftsfestivals der Schweiz. Weitere Infos unter: www.menuhinfestivalgstaad.com
1. Tournee der Gstaad Festival Orchestra: 13.08.- 13.11.2010
N. Rimsky-Korsakov: „The great Russian Easter Ouverture" op. 36
P. I. Tschaikowsky: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1
D. Schnyder: „Heaven and Earth", Symphonic Meditation,
Auftragswerk des Menuhin Festival Gstaad 2010
M. Mussorgsky: „Bilder einer Ausstellung"(arr. Ravel)
09. Okt. 2010 Dresden, Frauenkirche
10. Okt. 2010 Bregenz, Festspielhaus (ohne das Klavierkonzert von Tschaikowsky)
13. Nov. 2010 München, Philharmonie am Gasteig
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