59. Internationale Orgelwoche Nürnberg zieht zukunftsweisende Bilanz und verabschiedet sich für dieses Jahr mit Rarität – 13. Juni 2010
Mit einer zukunftsweisenden Bilanz geht die 59. Internationale Orgelwoche Nürnberg – Musica Sacra (ION) am 13. Juni 2010 für dieses Jahr zu Ende. Rund 10.000 „Orgel-Aficionados“ lockte das seit dem 4. Juni unter dem Motto „Vita et Mors – Mors et Vita“ stehende Festival. 20 gut besuchte Veranstaltungen boten Facettenreiches nicht nur rund um die „Königin der Instrumente“ – u. a. vier Uraufführungen, Konzerte hochkarätiger Künstler aus dem In- und Ausland und den Blick auf die „next generation“ junger aufstrebender Nachwuchstalente. Insgesamt neun Stadtkirchen Nürnbergs waren Schauplätze der Suche nach dem Lebenssinn. Fazit: „Starker Auftakt der Internationalen Orgelwoche Nürnberg: Uraufführung von Schtschedrins ‚Dies Irae’“ und „Ergriffene Stille, danach großer Beifall“ (Nürnberger Nachrichten).
Unkonventionalität ist ein Markenzeichen der ION. Keine Ausnahme macht das Finale ihrer 59. Auflage mit dem selten gespielten Oratorium „Joram“ von Paul Ben-Haim (1897-1984) am 13. Juni 2010. Mit den Münchner Symphonikern unter Hayko Siemens, Münchner Motettenchor und Solisten. Zuvor wird heute, am 11. Juni, das Oratorium „Der Seele Ruh“ uraufgeführt, das der Bayerische Rundfunk – Studio Franken zum 750. Geburtstag des Mystikers Meister Eckhart bei Roland Kunz in Auftrag gegeben hat. Mit ihm und seiner Band „Orlando und die Unerlösten“, Countertenor Andreas Scholl, dem orpheus chor München und dem Münchner Rund¬funk¬orchester dirigiert von Anu Tali.
Ein wichtiges Jubiläum bestimmt die ION im nächsten Jahr: Vom 20. bis 29. Mai 2011 feiert das Festival sein 60-jähriges Bestehen. Außerdem wird in dieser besonderen Saison der alle zwei Jahre stattfindende Orgel-Interpretationswettbewerb der Internationalen Orgelwoche Nürnberg ausgetragen. Das Jubiläums-Programm der 60. ION wird Anfang 2011 veröffentlicht, dann beginnt auch der Kartenverkauf.
www.ion-musica-sacra.de
Ophelias - PR