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Presse | Konzerthaus Dortmund

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Konzerthaus Dortmund: Benedikt Stampa präsentiert mit der Saison 2010/11 die spektakulärste Spielzeit seit Gründung

Das Konzerthaus Dortmund startet in seine künstlerisch anspruchvollste und aufwändigste Spielzeit. „Noch nie zuvor“, erläuterte Intendant Benedikt Stampa bei der Vorstellung des Jahresprogramms 2010/11 am 21. April, „konnten wir soviel in eine neue Spielzeit investieren. Grund dafür ist eine mit Rekordergebnis verlaufene Saison 2009/10, ein Anstieg der Abonnentenzahlen um rund 20 Prozent und das Vertrauen der – vielfach neu hinzugewonnenen – Sponsoren, die trotz Wirtschaftskrise den Konzerthaus-Spielplan mit einer großzügigen siebenstelligen Summe fördern.“

Dortmunder Dramaturgie – in der Top-Liga der deutschen Konzerthäuser

Der neue Exklusivkünstler Esa-Pekka Salonen, die NRW-Residenz des Mahler Chamber Orchestra, eine Zeitinsel für Béla Bartók – dies sind die konzeptionellen Schwergewichte der Saison 2010/11.

Das Prinzip der Dortmunder Dramaturgie zielt in eine Richtung: Musiker nicht nur einzuladen und ihnen im Wortsinn Raum zu geben, sondern mit ihnen Programme zu entwickeln, die auf sie besonders zugeschnitten sind. So wird in der Reihe „Junge Wilde“ Nachwuchsmusikern die Chance gegeben, sich über drei Jahre kontinuierlich auf der Konzerthausbühne zu präsentieren und zu entfalten. Auch das Konzept des „Exklusivkünstlers“, der ebenfalls über einen ausgedehnten Zeitraum von drei Spielzeiten im Konzerthaus seine künstlerische Heimat findet, ist in Deutschland einzigartig. Auf Renaud Capuçon und Fazil Say, der für Dortmund seine „Istanbul-Sinfonie“ komponierte, folgt nun mit Esa-Pekka Salonen ebenfalls einer der aufregendsten Musiker der Gegenwart.

Dieses dramaturgische Konzept hat das Konzerthaus Dortmund in die Top-Liga der deutschen Konzerthäuser geführt.

Expedition Salonen / Tristan und Isolde

Zum Auftakt der Exklusivkünstler-Zeit von Esa-Pekka Salonen wird im September zum ersten und einzigen Mal in Deutschland die legendäre „Tristan“-Inszenierung von Peter Sellars mit der Videoinstallation von Bill Viola (Los Angeles 2004) gezeigt werden. Als Titelsponsor unterstützt RWE, bereits Hauptförderer des Konzerthauses, die Residenz unter der Überschrift „Expedition Salonen“. Während dieser Zeit wird die Vielseitigkeit des in Helsinki geborenen, weltweit renommierten Dirigenten und Komponisten in Dortmund zu erleben sein.

Die „Expedition Salonen“ sieht in den folgenden Spielzeiten die Präsentation weiterer multimedialer Inszenierungen vor, darüber hinaus die Vernetzung mit der am Konzerthaus Dortmund bereits tätigen „Musikerfamilie“ wie den „Jungen Wilden“ oder dem als Residenzorchester wirkenden Mahler Chamber Orchestra sowie die Uraufführung neuer Werke Salonens, die der Komponist für den akustisch glänzenden, 2002 gebauten Dortmunder Konzertsaal schreibt.

Bartók-Zeitinsel

In einem zweiten „Zeitinsel“-Festival wird unter künstlerischer Federführung von Iván Fischer mit dem Budapest Festival Orchestra ein repräsentativer Ausschnitt aus dem Werk Béla Bartóks präsentiert. Im Zentrum steht die konzertante Aufführung von „Herzog Blaubarts Burg“.

MCO Residenz NRW im zweiten Jahr

Die Residenz des Mahler Chamber Orchestra (vom Land Nordrhein-Westfalen und der Kunststiftung NRW gefördert) beinhaltet in ihrem zweiten Jahr als Höhepunkt Verdis „Otello“ konzertant unter Daniel Harding (Star-Tenor Ben Heppner in der Titelpartie, Anja Harteros als Desdemona). Weitere Künstler, die mit dem MCO konzertieren, sind Ton Koopman, Robin Ticciati, Pierre Boulez, Pierre-Laurent Aimard und Mojca Erdmann. Mojca Erdmann singt auch in einer weiteren konzertanten Opernproduktion: Puccinis „Suor Angelica“ unter Leitung des jungen lettischen Dirigentenstars Andris Nelsons.

Orchesterzyklen & Co.

Die Orchesterzyklen sind nach guter Konzerthaus-Tradition erstklassig besetzt: Philharmonia Orchestra unter Esa-Pekka Salonen; Münchner Philharmoniker unter Thomas Hengelbrock, mit dem das Konzerthaus eine enge Freundschaft verbindet; Academy of St Martins in the Fields unter Sir Neville Marriner; Concentus Musicus Wien unter Nikolaus Harnoncourt; WDR Sinfonieorchester Köln unter seinem neuen Chefdirigenten Jukka-Pekka Saraste; Gewandhausorchester Leipzig unter Riccardo Chailly; London Philharmonic Orchestra unter Yannick Nézet-Séguin; Les Musiciens du Louvre • Grenoble unter Marc Minkowski; Berliner Philharmoniker unter Seiji Ozawa mit Anne-Sophie Mutter u. a. Piotr Anderszewski, Rudolf Buchbinder, Grigory Sokolov, Antti Siirala und Mitsuko Uchida sind die Pianisten der Saison 2010/11. Neben der Kammermusik-Reihe, den „Jungen Wilden“ (Measha Brueggergosman, Veronika Eberle, Marie-Elisabeth Hecker, Pekka Kuusisto, Lise de la Salle, Antoine Tamestit, Anna Vinnitskaja, Yuja Wang), den „Großen Stimmen“ (u. a. Philippe Jaroussky, Annette Dasch, Magdalena Kožená), Chor- (u. a. Balthasar-Neumann-Chor unter Thomas Hengelbrock), Orgel-, Cabaret + Chanson-, World-Music- und Jazz-Abos wird auch das einzige Pop-Abo in einem deutschen Konzertsaal weitergeführt.

Ophelias - PR