Das „Heidelberger Atelier“ mit Porträt von Magnus Lindberg und Publikumspreis für junge Komponisten (26. - 28. März 2010)
Neu: „Symposion – Lange Nacht der Musik“ unter Palmen, mit Bar und Liegestuhl
Nach einer Pause im vergangenen Jahr lädt das Internationale Musikfestival Heidelberger Frühling vom 26. bis zum 28. März wieder zum renommierten „Heidelberger Atelier“ ein. Unter der künstlerischen Leitung des Komponisten und Dirigenten Matthias Pintscher widmet sich dieses ‘Festival im Festival’ der Aufführung und Vermittlung zeitgenössischer Musik. Besonderer Höhepunkt ist der Besuch des finnischen Komponisten Magnus Lindberg (*1958), der in einem umfangreichen Komponistenporträt vorgestellt wird. Als neues Veranstaltungsformat wird das „Symposion – Lange Nacht der Musik“ eingeführt, das unkonventionelle Wege in der Rezeption der Neuen Musik geht. Außerdem vergibt der „Heidelberger Frühling“ 2010 erstmals den mit 3.000 Euro dotierten „Publikumspreis Heidelberger Atelier“ an einen von sechs nominierten jungen Komponisten.
Mit einem umfangreichen Komponistenporträt beleuchtet das mittlerweile sechste Heidelberger Atelier das künstlerische Schaffen von Magnus Lindberg – derzeit Composer in Residence beim New York Philharmonic – durch die Aufführung ausgewählter Kompositionen und einen moderierten Workshop. Sein Werk wird auch beim „Symposion – Lange Nacht der Musik“ in entspannter Atmosphäre und im offenen Dialog mit anderen zeitgenössischen Kompositionen u. a. von Luciano Berio (1925-2003), Wolfgang Rihm (*1952) und John Cage (1912-1992) vorgestellt. „Das Ziel ist hier wirklich die totale Kommunikation aller Beteiligten“, so Matthias Pintscher. „Die Musik soll nicht nur auf der Bühne aufgeführt werden, sondern sofort anschließend mit den Komponisten und Interpreten diskutiert werden.“
Mit Spannung wird die erstmalige Vergabe des „Publikumspreises Heidelberger Atelier“ für junge Komponisten erwartet. Nach einer europaweiten Ausschreibung stellen sich sechs ausgewählte Bewerber aus fünf Nationen vor: Atac Sezer (Türkei), Benjamin Scheuer (Deutschland), Christoph Werner Breidler (Österreich), Mark Barden und Ryan Carter (USA) sowie Lauri Supponen (Finnland) – keiner älter als 30 Jahre. Das hochkarätig besetzte Festivalensemble bringt die Werke in zwei Workshop-Konzerten zu Gehör, anschließend stehen die jungen Komponisten dem Publikum Rede und Antwort, das dabei die Gelegenheit hat, seine Stimme für den jeweiligen Favoriten abzugeben. Dem Gewinner winkt neben einem Geldpreis von 3.000 Euro die Wiedereinladung zum „Heidelberger Frühling“ 2011.
Das „Heidelberger Atelier“ zählt zu den künstlerischen Höhepunkten des Heidelberger Frühling 2010. Sein innovatives Konzept schafft eine spannende Plattform und ein interaktives Diskussionsforum für Neue Musik. Damit hilft der Heidelberger Frühling auch dem interessierten Neueinsteiger, sich in der Fülle der künstlerischen Strömungen zurecht zu finden.
Heidelberger Atelier 2010
26. März: u. a. Eröffnungskonzert „Heidelberger Atelier" mit Dominique Horwitz &
Arte Ensemble: Strawinsky - „L´Histoire du Soldat";
Workshop-Konzert „Neue Wege I"
27. März: u. a. Komponistenporträt Magnus Lindberg;
Workshop-Konzert „Neue Wege II";
Symposion - Lange Nacht der Musik
28. März: Finale „Heidelberger Atelier" u. a. mit Asasello Quartett, Ragna Schirmer und
Mitgliedern des Festivalensembles
Bekanntgabe des Gewinners des Publikumpreises und Aufführung des
prämierten Werkes
Ophelias - PR