Großartiger Saisoneinstieg: Doris Soffel erobert sich die Deutsche Oper Berlin zurück – als „sinistre Amme mit großen Stimmgaben“ in Strauss´ „Frau ohne Schatten“
Für Doris Soffel ist die Amme in Richard Strauss´ „Frau ohne Schatten“ eine ihrer Paraderollen. Mit ihr hat die Mezzosopranistin weltweit Triumphe gefeiert. Im September war sie in eben dieser Partie zum ersten Mal nach sechs Jahren wieder an der Deutschen Oper Berlin zu erleben – in der Eröffnungspremiere der Saison 2009/10.
Diese von Hausherrin Kirsten Harms inszenierte und Ulf Schirmer geleitete Neuproduktion fand große Beachtung, und für Doris Soffel wurde sie zu einem großartigen Saisoneinstieg: „…grandios in ihrer hysterisch eisenfresserischen Darstellung, ihrer textlichen Prägnanz: Doris Soffel“, gratuliert Der Tagesspiegel. „Von den Sängern punkten besonders Doris Soffel als die das Spiel lenkende Amme“, findet Deutschlandfunk. Auch das Internetportal opernnetz.de war euphorisch: „Weltklasse war die Besetzung der Amme (die eigentliche Titelpartie) durch Doris Soffel. Eine Meisterleistung. Eine Tour de Force. Atemberaubend, wie sie die schwere Tessitura beherrscht.“ „Darstellerisch prägnant“, findet die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Frankfurter Rundschau beglückwünscht die Sängerin zu „klug eingesetzter stimmlicher Potenz“. „Unter den Solisten ragen die dramatische Mezzosopranistin Doris Soffel als Amme und Johan Reuter als (allerdings etwas zu glatter) Barak heraus“, schreibt die nmz und Die Welt resümiert: „Doris Soffel …präsentiert sich mit gefälliger Stimmeleganz.“
Die nächste Opernpremiere führt Doris Soffel an De Nederlandse Opera Amsterdam. Peter Konwitschny führt Regie in der Neuproduktion von Richard Strauss „Salome“, in der Doris Soffel die Rolle der Herodias übernimmt. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Stefan Soltesz. Die Premiere findet am 10. November statt, gefolgt von weiteren Vorstellungen am 13., 16., 19., 22., 25. und 28. November sowie am 1. und 5. Dezember 2009.
Ophelias - PR