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Presse | Doris Soffel

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Doris Soffel kehrt nach 15 Jahren mit ihrer „signature role“, der Amme, in Strauss’ „Die Frau ohne Schatten“ an die Deutsche Oper Berlin zurück – Premiere: 27. September

Die Wahl-Berlinerin Doris Soffel kehrt mit ihrer ‚signature role’ an die Deutsche Oper Berlin zurück. 1994 war die Mezzo-Sopranistin dort zuletzt in einer Premiere zu erleben (als Judit in Bartóks „Blaubarts Burg“). Jetzt kehrt sie an das Berliner Haus zurück – als Amme in Kirsten Harms Neuinszenierung von Richard Strauss´ Oper „Die Frau ohne Schatten“. Premiere ist am 27. September, die Musikalische Leitung liegt in den Händen von Ulf Schirmer. Weitere Hauptrollen übernehmen Robert Brubaker (Der Kaiser), Manuela Uhl (Die Kaiserin), Johan Reuter (Barak, der Färber) und Eva Johansson (Die Färberin). Folgetermine mit Doris Soffel als Amme finden am 2., 8., 11. und 18. Oktober statt.

Mit ihrer Interpretation der Amme feierte Doris Soffel bereits in Deutschland, Frankreich und den USA große Erfolge. Zuletzt verkörperte sie die gespenstische Seelenverkäuferin an De Nederlandse Opera Amsterdam in der viel beachteten, von Andreas Homoki inszenierten Neuproduktion zur Saisoneröffnung 2008/09: Eine „mephistophelische Amme, die gleichsam auf eigene Rechnung zwischen Geisterreich und Menschenwelt agiert“, applaudierte die Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Mit dämonischer Spielfreude setzte sie ganz auf das Charakteristische ihrer Partie… bei ihrem Schreckensruf „Übermächte sind im Spiel“ am Ende des zweiten Aktes glaubte man einen Augenblick, der Geisterfürst sei wirklich im Raum.“ Auch De Telegraaf fand: Doris Soffel besticht „in der unmenschlich schwierigen Rolle der dämonischen Amme, eine ihrer Glanzrollen.“ „Ich freue mich sehr über die Gelegenheit, diese Rolle an der Deutschen Oper Berlin zu singen, wo die Strauss-Tradition besonders gepflegt wird“, sagt Doris Soffel.

Weitere hochinteressante Opernprojekte führen Doris Soffel auch in den kommenden Monaten in wichtige Musikzentren im In- und Ausland: u. a. „Salome“ in der Regie von Peter Konwitschny an De Nederlandse Opera Amsterdam (Herodias, Dirigat: Stefan Soltesz, Premiere: 10. November), als Klytämnestra in „Elektra“ am Théâtre de la Monnaie in Brüssel (Regie: Guy Joosten, Dirigat: Lothar Koenigs, Premiere: 19. Januar 2010) sowie im Februar und März als Fricka unter dem Dirigat von Fabio Luisi an die Semperoper Dresden (Regie: Willy Decker, „Das Rheingold“/ „Die Walküre“). Weiterhin sind für Sommer 2010 mehrere Vorstellungen am Teatro La Fenice mit Wagners „Rheingold“ geplant (Fricka, Regie: Robert Carsen, Dirigat: Jeffrey Tate). Doris Soffel ist seit mehr als 25 Jahren eine der wichtigen Mezzo-Sopranistinnen unserer Zeit. Vor etwa 10 Jahren wechselte sie vom Belcanto-Fach in die schweren Wagner- und Strauss-Rollen. Heute sind es vor allem diese großen Partien, die die Künstlerin an die wichtigsten Opernhäuser der Welt führen. Doris Soffel sang u. a. bei den Festspielen in Bayreuth und Salzburg. Eine künstlerische Zusammenarbeit verbindet sie mit Dirigenten wie Lorin Maazel, Zubin Mehta, Fabio Luisi, Daniele Gatti, Christian Thielemann und Kent Nagano.

Deutsche Oper Berlin – Premiere: 27. September 2009
Richard Strauss: „Die Frau ohne Schatten“
Doris Soffel – Amme

Kirsten Harms – Regie
Ulf Schirmer – Musikalische Leitung
Ulrich Windfuhr – Musikalische Leitung 11. Oktober 2009
Folgetermine mit Doris Soffel als Amme: 2., 8., 11., 18. Oktober 2009

Ophelias - PR